precious find 04 – dreams that money can buy

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„Dreams that money can buy“ – ist ein farbiger Experimentalfilm aus dem Jahre 1947 – geschrieben und produziert von Hans Richter, der auch Regie führt. Hans Richter war Dada-Künstler und Filmtheoretiker.

* „Dreams that money can buy“ – is a 1947 experimental feature color film – written, produced and directed by Surrealist artist and dada film-theorist Hans Richter.

Der Film wurde auch von Kenneth Macpherson und Peggy Guggenheim produziert. Mitwirkende waren zudem Max Ernst, Marchel Duchamp, Man Ray, Alexander Calder, Darius Milhaud und Fernand Lèger. Der Film gewann 1947 bei den internationalen Filmfestspielen von Venedig einen Preis, der die Entwicklung des Kinofilms würdigte.

*The film was produced by Kenneth Macpherson and Peggy Guggenheim. Collaborators included Max Ernst, Marchel Duchamp, Man Ray, Alexander Calder, Darius Milhaud and Fernand Lèger. The film won the Award for the Best Original Contribution to the Progress of Cinematography at the 1947 Venice Film Festival.

Handlung: Joe/Narcissus ist ein gewöhnlicher Mann, der eine komplizierten Mietvertrag für einen Raum unterzeichnet hat. Als er sich fragt, wie er die Miete aufbringen soll, entdeckt er, daß er die Vorgänge seines Bewusstseins wahrnehmen kann, sobald er seine eigenen Augen in einem Spiegel beobachtet. Er stellt fest, daß er diese Gabe anderen Menschen zur Verfügung stellen kann:“If you can look inside yourself, you can look inside anyone!“,und gründet in seinen Räumen ein Unternehmen, das maßgeschneiderte Träume an eine Reihe frustrierter und neurotischer Kunden verkauft. Jede der sieben surrealen Traumsequenzen im Verlauf des Films, ist eine Schöpfung einer der folgenden zeitgenössischen Avantgarde Künstler:

*Plot: Joe/Narcissus is an ordinary man who has recently signed a complicated lease on a room. As he wonders how to pay the rent, he discovers that he can see the contents of his mind unfolding whilst looking into his eyes in the mirror. He realises that he can apply his gift to others („If you can look inside yourself, you can look inside anyone!“), and sets up a business in his room, selling tailor-made dreams to a variety of frustrated and neurotic clients. Each of the seven surreal dream sequences in the course of events is in fact the creation of a contemporary artists:

Desire – Max Ernst – (Director/Writer)
The Girl with the Prefabricated Heart  – Fernand Lèger –  (Director/Writer)
Ruth, Roses and Revolvers – Man Ray – (Director/Writer)
Discs – Marchel Duchamp –  (Writer)
Ballet  – Alexander Calder  – (Director/Writer)
Circus  – Alexander Calder –  (Writer)
Narzissmus  –Hans Richter – (Director/Writer)

Joe’s Wartezimmer füllt sich am ersten Arbeitstag innerhalb von Minuten, „die erste Teillieferung von etwa zwei Billionen Kunden“ wie der männliche Erzähler berichtet, dessen Stimme die einzige ist, die wir in den Sequenzen außerhalb der Traumpassagen vernehmen.

*Joe’s waiting room is full within minutes of his first day of operation, „the first installment on the 2 billion clients“ according to the male narrator, whose voice is the only one we hear in the non-dream sequences.

Diesen Film zu finden war für mich eine große Überraschung. Heutzutage kennt ihn beinahe niemand – zumindest niemand außerhalb des Filmgeschäftes und auch von Seiten der Kunsthistoriker habe ich bislang keine Verweise gefunden. Obwohl der Film überquillt von wunderbaren Standbildern und Einstellungen – ganz abgesehen von der großartigen Musik. Der Film ist im „Internet Archive“ zum freien download verfügbar, da er heute öffentliches Eigentum ist.

*It was a great surprise, finding this film. Nearly nobody nowadays knows it in Germany. Although it is full of marvellous stills and shots – quite apart from the wonderful music. The film is available for free download at the Internet Archive, as it is in public domain:

https://archive.org/details/dreams-that-money-can-buy

film:

http://www.labiennale.org/it/Home.html

music:

Die englische Band THE REAL TUESDAYWELD, gegründet 1999 von Stephen Coates, die bekannt sind für Ihre zahlreichen anspruchsvollen Musikprojekte, Filmtracks und Kunstvideos, nahmen sich der Filmmusik von „dreams that money can buy“ an.

http://tuesdayweld.com/recordings/dreams-that-money-can-buy/

http://antiquebeat.co.uk/artists/the-real-tuesday-weld/

Hans Richter:

http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D28061.php

Alle Bilder incl. Titelbild – stills aus „dreams that money can buy“ – der Film ist öffentliches Eigentum.

The Author

Tanja Maria Ernst is a German-based artist - writes about her work

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