Weihnachtsbummel in Frankfurt …

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Ausstellungen - exhibitions / über die Arbeit - creative processes

… aktuelle Arbeiten ab dem 17.12. in  der Galerie Tristan Lorenz in Frankfurt 

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Kurz vor Weihnachten eröffnet die Galerie Tristan Lorenz noch eine kleine Gruppenausstellung … Hier ein Blick vorab ins Atelier…

Endlich ist es soweit… Nach zwei Jahren Entwicklungszeit zeigen sich die neuesten Arbeiten in Eitempera in ihrer vollen Schönheit. Wie ein Atelierbesucher kürzlich erfreut feststellte: „du malst endlich wieder Delphine!“ Die technische Umstellung hat mich zugegebenermaßen einiges an Nerven gekostet. Umso schöner, wenn sich die Arbeit gelohnt hat. Das ursprüngliche Know-how läßt sich erstaunlicher Weise immer nur teilweise auf eine neue Disziplin anwenden. Die Pigmente, mit denen ich zuletzt gearbeitet hatte, waren sehr viel opaker und deckender, als ich es bislang gewöhnt war. Was der Bildwirkung wenig entgegen kam. Meine Arbeiten leben sonst von Farbbrillanz und Farbtiefe. Womit ich gar nicht gerechnet hatte, war die Tatsache, daß eine matte Farbe u.U. auch die räumliche Wirkung negativ beeinflußt. Eine sehr lehrreiche Zeit. Insgesamt erinnerte mich das alles an den Kommentar eines Regisseurs von Pixar, die nach einem Kassenschlager versuchten, mit ihrem nächsten Trickfilm, nahtlos an vorangegangene Erfolge anzuknüpfen. Und feststellten: was bis dahin scheinbar mühelos gelungen war, mußte nun in mühsamer Kleinarbeit gedanklich nachvollzogen und neu erarbeitet werden. Kaum zu glauben, aber oft ist uns als Kreativen gar nicht bewußt, wieso wir Dinge tun, wie wir sie tun. Erst wenn das Ergebnis nicht den eigenen Anforderungen entspricht, ist man gezwungen, über technische Vorgänge und Abläufe nachzudenken. In meinem Fall wurde mir erst im letzten Jahr wirklich bewußt, wie komplex meine Technik verschiedenster Schichtungen inzwischen geworden war und vor allem – wie sehr sie die Gesamtwirkung beeinflußte. Für mich immer noch DER magische Moment in der Malerei – wenn auf einer zweidimensionalen Platte plötzlich eine Art Raum entsteht…

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„der ratgeber“ – Eitempera auf Kreidegrund auf Holz – 130 x 80 cm – 2016

Wer einen Blick auf die neuesten Arbeiten werfen möchte ist herzlich eingeladen. In der Ausstellung werden voraussichtlich aktuelle Arbeiten in Eitempera, Aquarell und – nach einer langen Zeit mal wieder – Stickerei zu sehen sein. Wir freuen uns über Ihren / Euren Besuch. Die Ausstellung in Frankfurt eröffnet am Samstag  17.12. 2016 – 11.00 Uhr – weitere Infos demnächst auf –

http://www.tristanlorenz.de

und – https://www.facebook.com/Tanja-Maria-Ernst-1680014692210982/

– Herzliche Grüße tanjamaria.e

The Author

Tanja Maria Ernst is a German-based artist - writes about her work

2 Comments

  1. Ich bin fasziniert von den „Kippmomenten“ in deinen Bildern! Mich interessiert es immer, wenn Malerei nicht „Eineindeutig“ ist, sondern die Augen des Betrachters zum Spazierengehen einlädt und immer wieder neue Entdeckungen bereithält.Toll!
    Gerrit

    • Liebe Gerrit, herzlichen Dank fürs Vorbeischauen! Neben den „Spaziergängen“ in den Bildern ist mir auch immer wichtig eine Art Raum zu schaffen – wie auch immer der aussehen mag. Vielen Dank für Deine netten Worte und viel Erfolg in Spanien! Herzl. Grüße tme

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